Über veloclaudi
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"Bodensee mit dem Gravelbike"
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40.852 km
2520:45 Std
Letzte Aktivitäten
veloclaudi war Fahrrad fahren.
vor 22 Stunden
Heute steht der höhenmeterreichste Tag der Mallorca Ostrunde auf dem Programm. Nach einem Sprung ins kühle Nass am Morgen in Portocristo geht's auf kleinen lokalen Straßen wieder Inseleinwärts zurück zur Via Verde. Dieser folge ich bis zum Ende nach Manacor. Ich drehe eine Runde durch die Stadt, viel gibt's für mich aber nicht zu sehen. Am Ortsausgang komme ich an der Rafa Nadal Academy vorbei und überlege kurz, ob ich mein Rad gegen einen Tennisschläger tausche 😂 Kurz darauf biege ich von der Straße weg und darf endlich ins Gelände. Heute etwas sanfter als die letzten Tage 😬 Nach zwei sportlichen Hügeln und einem Proviantstopp in Son Macià komme ich zur Finca Es Fangar. Dieses Privatgelände ist durchzogen von traumhaften Trails, mal schmaler, mal breiter, mit Blick auf Sant Salvador, durch Gebüsch, schnurgerade und über Stock und Stein. Nach einem kurzen Abschnitt auf der stark befahrenen Ma-4010 geht's scharf links weg auf eine ruhige wellige Lokalstraße. Nach 3km darf ich wieder zurück auf Schotter und kämpfe mich nach einer langen Geraden eine steile Piste hoch auf halbe Höhe der "Passstraße" zum Castell de Santueri. Ich rase dir asphaltierte Straße hinunter Richtung Felanitx, lasse mir aber natürlich den Anstieg zum Sant Salvador nicht nehmen. Der Wetterbericht hat für heute Sonne satt angesagt, deshalb ist die Regenjacke in der Arschrakete gelandet. Zu früh gefreut! Der Himmel ist schon seit einer Stunde eher trüb, aber dass es jetzt such noch regnet? Hallo!? Zum Glück handelt es sich nur um eine "Husche", der Aufwand die Regenjacke aus der Arschrakete zu fummeln war größer als der der Schauer lang war 😂 Die Sonne kommt schnell wieder raus und versüßt mir die Aussicht auf die ganze Insel, inklusive Regenbogen 🌈 Einzig die Temperaturen sind krass gefallen seit dem Regen. Ich rase hinunter nach Felanitx (auch hier gibt's nicht viel zu sehen) und beeile mich auf den letzen 6km nach Cas Concos.
04:42
65,9km
14,0km/h
1.160m
1.070m
veloclaudi hat eine Gravel-Tour geplant.
vor 2 Tagen
04:19
54,1km
12,5km/h
360m
350m
veloclaudi war Fahrrad fahren.
vor 2 Tagen
Es startete Grau und es endete Grau, aber dazwischen gab es nichts als Sonnenschein, auch wenn es für kurzärmlig noch nicht reichte. In Cala Ratjada halte ich mich nicht lange auf, hier gibt's für mich nicht viel zu sehen. Die Küste ist aber wohl sehr sehenswert und Aussichtspunkte ziehen mich magisch an. Also auf zum Faro de Capdepera, dem östlichsten Punkt der Insel. Über ein paar einfache Trails rolle ich hinunter nach Cala Agulla und schon bald stehe ich vor den Toren des Naturparks der Llevant Halbinsel) Parc Natural de la Península de Llevant. Ab hier gibt's erstmal nur noch Gelände. Auf breiten rotbraunen Waldwegen zwischen saftig grünen Pinien geht's in Richtung Cala Mesquida. Hinter dem Strand führt ein Holzsteg durch die Dünen (mit den ein oder anderen Treppenstufen). Die Landschaft ist echt traumhaft! Durch den gleichnamigen Touriort bin ich schnell durch, die einzigen Menschen sind Bauarbeiter. Der Einstieg zum nächsten Trail ist etwas versteckt. Wahrscheinlich weil er leichtgläubige Radfahrer abhalten will, hier lang zu "fahren". Recht hat er. Ich wusste es bereits aus einem komoot Highlight, dass hier nicht viel mit Fahren sein wird, aber ihr wisst ja 😁 Ganze 2 km schiebe ich, naja die Landschaft entschädigt allemal! Auf Höhe der Cala Mitjana entscheide ich mich, richtung Artà aufzubrechen und biege landeinwärts ab. Es ist quasi ein Pass, 5km 150 Höhenmeter. Pillepalle 😂 Aber nach all dem Gebuckel der letzten Tages bin ich froh über nicht ganz so extreme Sachen. Tatsächlich ist der Anstieg eine alte Straße mit Asphaltresten, auf halbem Weg zur "Passhöhe" mündet die alte Straße sogar in eine richtige. Die Ausblicke sind sensationell, vor allem wenn man sieht, wo man hergekommen ist. Auf der Passhöhe kann ich zurück nach Cala Ratjada und dem Leuchtturm schauen. Krass! Endlich geht's abwärts nach Artà, es ist 15 Uhr und ich hab Hunger! Nach einer Tapas Stärkung nehme ich die Via Verde, die in Artà startet und bis Manacor geht (knapp 30 km). Via Verdes gibt es viele in Spanien. Es sind alte Eisenbahn Trassen, die zu breiten Wander- und Radwegen umgebaut werden. Sie haben sanfte Steigungen und winden sich fern des Verkehrs durch die Landschaft, Alte Bahntunnel inklusive. Nach schnellen 16 km biege auf auf ein paar letzte Pisten in Richtung Portocristo ab. Es war ursprünglich nicht das Ziel, hier wieder zu landen, aber im Inland gibt's keine (bezahlbaren) Unterkünfte und das Hotel hier war phantastisch.
03:41
47,8km
13,0km/h
610m
610m
veloclaudi war Fahrrad fahren.
vor 3 Tagen
Was ein Gebuckel und Gegravel heute😍 Mein Herz geht auf, auch wenn es so natürlich kein Vorankommen gibt. Nicht mal 50km heute, aber ich glaube, ich habe Ecken mit dem Bike gesehen, wo die wenigsten mit dem Rad rumkriechen. Wer diese Route(n) einszueins nachfährt, muss sich bewusst sein, dass ich im Spektrum der Biker irgendwo zwischen Gravel und MTB liege. Nicht jeder Schlenker auf einen Hügel oder durch eine Schlucht macht Sinn, manchmal geht es nur drum, zu schauen, ob es geht und was mich da erwartet. Bei diesen Touren an der Ostküste fahre ich auch gern nah am Meer, weil ich es einfach liebe, am Meer zu sein. Auch hier gibt es oft und gern ein Hike-a-Bike und Kopfschütteln aller Passanten. Seid euch dessen also bewusst, wenn ihr Ähnliches plant. Mehr will ich zu heute eigentlich nicht sagen. Die Bilder sprechen für sich und das Zeit zu Strecke Verhältnis ebenso 💙
04:01
46,9km
11,7km/h
750m
750m
veloclaudi war Fahrrad fahren.
vor 4 Tagen
Was ein Ritt! Gleich vorweg: Diese Tour eignet sich nicht zum schnell vorankommen und auch nicht immer mit dem Gravelbike und es ist viel Hike-a-Bike dabei! Nach einer stürmischen Nacht und verregnetem Morgen starte ich 11 Uhr bei ziemlich frischen Temperaturen in Cala Figuera. Gleich zu Beginn kämpfe ich mich durch den Fischerhafen und bekomme nasse Füße auf dem schmalen Pfad direkt am (im) Wasser. Sie erste steile Treppe aufwärts wartet auch schon. Nach einem kurzen Asphaltabschnitt komme ich zum Parc natural de Mondragó und der ersten Graveleinheit. Ich quere dabei zwei Strände und trage Fridolin mehr als einmal über Stufen und Felsen. Es folgen (auf Asphalt) die Tourihochburgen Portopetro, Cala d'Or und Portocolom. In letzterem gönne ich mir um 14 Uhr eine Mittagspause. Ich rolle weiter auf der Straße entlang der Wasserlinie, wo viele Boote im seichten Wasser liegen. Im Anschluss geht's durch den Tancat de sa Torre nach Cala Murada: 3km traumhafter MTB-Trail (für Geländegeübte Graveler geeignet). Es folgen zwei weitere Strände mit diversen Kraxeleien und viel Sand zwischen den Zehen. Aber das ist noch nicht alles. Nach Cales de Mallorca fahre ich auf einer wunderschönen Gravelstrecke ohne viel Steigungen durch das Cales de Manacor Naturschutzgebiet. Bei all der Freude kann ich noch nicht ahnen, dass ich quasi an einem Dead End an der Cala Magraner herauskomme. Komoot suggeriert mir mit der Heatmap, dass die schwarze Linie vom Strand weg schon diverse Menschen per Rad gemacht haben...Es ist ein sportlicher Wandertrail durch das Bachbord, zu Beginn mit 200m waten durch knietiefes Wasser. Dann geht's felsig weiter, an Fahren ist nicht zu denken. 1,5 km später komme ich dann endlich auf einem Feldweg raus, der mich zur Ma-4014 führt. Puh, die Sonne geht nun schon unter, aber das Schild zeigt nur noch 6 Asphaltkilometer bis Porto Cristo an und mein Herz ist für heute gefüllt mit tollen Eindrücken!
04:17
53,0km
12,4km/h
360m
390m
veloclaudi war Fahrrad fahren.
vor 5 Tagen
Ich starte südlich von Llucmajor auf meine sechstägige Rundtour im Osten der Insel. Ich habe leichtes Gepäck dabei und werde in Airbnbs, Hotels oder Apartments übernachten. Heute geht's als erstes auf mehr oder weniger bekannten Wegen in Richtung Sa Ràpita in den Süden. Das Wetter ist gut, aber der Wind immer noch recht stark. Das Meer kommt noch immer nicht zur Ruhe und prischt mit aller Kraft gegen die Küste. In Sa Ràpita folge ich dem Radweg neben der Straße und umrunde im Hinterland das Es Trenc Naturschutzgebiet. es hätte sogar eine Gravelpiste gegeben, aber der Boden ist so dermaßen aufgeweicht, dass das nur in einem Unglück enden würde 💩 Also geht's auf Asphalt weiter und wieder zurück zum Meer nach Colònia de Sant Jordi. Am Ortseingang komme ich an einer Saline vorbei, die Salzberge türmen sich neben den flachen Wasserflächen. Ich umrunde die Touri Halbinsel auf der Promenade und muss ab und an aufpassen, nicht nass zu werden, wenn die Wellen gegen die Felsen klatschen. Im Ort ist außer auf diversen Baustellen tote Hose. Ich rolle auf eihem Radweg neben der Straße wieder landeinwärts nach Ses Salines und mache nach 50km Mittagspause. Mein nächstes Ziel ist das Cap de Ses Salines. 10km führt die Straße mehr oder weniger gerade zum Südlichsten Punkt von Mallorca. Hier ist die Insel noch weitgehend unberührt, wenn auch rechts und links alles private Ländereien sind. Ich genieße die Ruhe und Wildheit der Strecke, selbst auf der Straße ist kaum etwas los. Am Leuchtturm selbst gibt es außer raue Küste nicht viel zu sehen. Nach einer kurzen Pause mache ich kehrt und düse die 10km wieder zurück. Der letzte Abschnitt des Tages führt mich nun an die Ostküste der Insel. Diese ist durchzogen von unzähligen malerischen Buchten (Calas). Vorbei an prunkvollen Villen komme ich zuerst zur Cala Llombards. Ich klettere die steilen Stufen hinunter zum Strand, quere ihn und klettere auf der anderen Seite 117 Stufen mit Fridolin auf der Schulter wieder hoch. Wird noch anstrengend zum Ende des Tages. Ich fahre noch an der Cala Santanyi vorbei und erreiche letztendlich mein Ziel Cala Figuera.
04:03
80,4km
19,9km/h
420m
510m
veloclaudi war wandern.
26. Januar 2026
Der Nachmittag versprach etwas Sonne, auch wenn es weiterhin stürmisch ist. Ich hab den Hund ins Auto gepackt und bin mit ihm nach Sa Ràpita gefahren. Von dort sind wir am aktuell sehr wilden und fast menschenleeren Strand Es Trenc spazieren gegangen. Im Sommer ist hier wohl die Hölle los. Da die Zeit schon etwas vorangeschritten war, sind wir nicht bis Colònia de Sant Jordi gelaufen, sondern schon vorher rumgedreht. Auf halbem Weg zurück gab's in der Bar Esperanza noch einen Cortado und am letzten Strandstück noch einen Sprung ins kühle Nass 😉
01:30
6,55km
4,3km/h
10m
20m
veloclaudi war Fahrrad fahren.
25. Januar 2026
Es windet wie verrückt an diesem Sonntag. aber zumindest ist kein Regen angesagt und so versuche ich mich an einer etwas kürzeren, aber Geländelastigeren Strecke. Zuerst geht's von Llucmajor neben der Autobahn runter nach S'Arenal. Es folgt das erste kleine Waldstück, dessen Wege eigentlich perfekt sind zum Gravel, jedoch hat es bei den letzten Stürmen viele Bäume umgehauen, sodass ich mehr am Schieben und Tragen bin. Ich versuche dann, mich zwischen den Ferienhaussiedlungen im Gelände durchzuschlängeln, was mal mehr und mal weniger klappt. Dann geht's richtig ins Gelände. Zwischen Cap Rocat und der nächsten Siedlung Maioris Decima liegt ein steiniger Pfad oberhalb der Steilküste, der anfangs noch vielversprechend fahrbar ist. Leider habe ich dann aber 3km schieben müssen, da der Weg wirklich nur mit dem MTB machbar ist. Es ist traumhaft, ich bin allein und der Wind treibt unten tosend die riesigen Wellen gegen die Steilküste. Naja, dann halt Wandertag...Nach einem schmalen, waldigen, fahrbaren Pfad erreiche ich Maioris Decima und gönne mir auf die Strapazen einen Burger zum Mittag. Danach geht's weiter durch die Urbanicationen und bis zum Cap Blanc zurück auf die Straße, wo mich der Rückenwind ordentlich vorantreibt. Am Cap Blanc entscheide ich mich aufgrund des massiven Zeitverlustes gegen den Küstenweg, da ich nicht weiß, was mich hier erwarten würde. Vielleicht probiere ich ihn noch ein andermal. Es geht auf Asphalt nach Cala Pi und von dort wieder landeinwärts auf einem überraschend wilden Mix aus kleinen Straßen und Gravelpisten zurück nach Llucmajor.
04:16
65,4km
15,3km/h
400m
400m
veloclaudi und Christi waren wandern.
24. Januar 2026
Heute leider kein Radfahren, das war uns zu stürmisch. Dafür eine kleine Wanderung auf den Hausberg von Llucmajor inkl. Hund. Stürmisch und kalt war's, aber trotzdem sehr schön.
01:59
6,55km
3,3km/h
270m
270m
veloclaudi war Fahrrad fahren.
23. Januar 2026
Erste Graveltour auf Mallorca! Schauen wir mal, was der Tag so bringt. Am Vormittag auf jeden Fall erstmal Wolken, aber zumindest keinen Regen. Ich starte wieder in Llucmajor und beginne direkt mit Verlassen des Ortes auf den Hauptanstieg des Tages. Der Puig de Randa steht auf dem Programm mit 450m Anstieg, um die müden Beine mal wieder ein bisschen ans Höhenmeterfahren zu gewöhnen. Erst schlängelt sich die Straße in 16 Mini Serpentinen auf dem cami de ses voltes den Hügel hoch (autofrei) und dann geht's auf der Straße weiter bis hoch zum Santuari de Cura und dem Puig de Randa mit traumhaften Aussichten in alle Richtungen der Insel. Es folgt die erste Abfahrt, endlich mit Sonne, hinunter nach Randa und dann nach Montuïri, wo ich für eine Mittagspause halte. Bis dato gab's noch keinen Schotter unter den Rädern. Bis nach Sant Joan bleibt das auch so, ich rolle auf dem Radweg neben der Ma-3220 dahin. Nach Sant Joan folgt dann der erste Waldabschnitt mit einem sehr ruppigen, felsigen Weg, eher MTB als Graveltauglich. Kurz darauf, am Wendepunkt der Tour, folgt das kleine Unglück...Sehenden Auges fahre ich in ein Schlammloch. Aber wenn der Dickkopf die Offroad Strecke will, dann muss er da durch... Von da an bleibe ich komischen Streckenabschnitten auf der Karte fern. Da hilft übrigens auch die neue Heatmap Funktion von Komoot. Auf kleinen Straßen geht's nach Porreres und auf dem letzten Abschnitt nach Llucmajor traue ich mich nochmal auf einen Schotterabschnitt, der wirklich versöhnlich ist in der Abendsonne.
04:18
72,5km
16,9km/h
900m
920m